Viel wird geschrieben und diskutiert über die jungen Menschen in unserer Gesellschaft. Sie stehen am Ende ihrer Ausbildung oder mitten im Aufbau ihrer beruflichen Karrieren. Sie werden Generation Y genannt und sind heute 18-34 Jahre alt. Man sagt ihnen nach, dass sie illoyal zu ihren Arbeitgebern sind und nicht mehr den vorherrschenden Politik- und Wirtschaftsstrukturen vertrauen. Als opportunistische Ego-Taktiker sind sie nur motivierbar, wenn sie einen tiefen Sinn in ihrer Tätigkeit sehen. Suchen sie sich ihre Arbeit nur mehr nach dem Faktor Spaß aus?

In Wirklichkeit ist diese Generation genauso inhomogen, wie alle anderen davor. Von digitalen Individualisten bis zu adaptiven Pragmatikern finden wir alle Typen als Mitarbeiter in unseren Organisationen wieder. Doch eines ist ihnen gemeinsam: Sie haben unerschöpflichen Zugang zu Wissen durch das Internet und ihre Chance auf Mobilität und Internationalität ist so groß wie noch nie. Sie wissen, dass sie ihr Leben selbst designen können und keine starren Karrierebahnen vor sich haben. Das alles fordert nicht nur sie selbst, sondern auch die ältere Generation der Führungskräfte heraus. Herausforderungen wie New World of Work und Work/Lifebalance, Führung und Facebook, Jobhopping und Startup-Unternehmertum müssen von der Generation Y und der heutigen Führungsgeneration gemeinsam gelöst werden. Mit Hilfe des Wissens aller Beteiligter und der Hilfe der Arbeitswissenschaft. Deshalb nennen wir diesen Generationenverbund die „Generation Scientia“.

Links:

Eurofound: New forms of employment:
http://www.eurofound.europa.eu/sites/default/files/ef_publication/field_ef_document/ef1461en_3.pdf

Studie Strategic Excellence
http://www.contrast-consulting.com/de/presse/studie-strategic-excellence-321/

BCG: The Millennial Consumer
https://www.bcgperspectives.com/content/articles/consumer_insight_marketing_millennial_consumer/#chapter1