Post Source: 31. Oktober 2011 workshifting.net

Konferenzen sind etwas Feines: Jede Menge interessante Tipps fürs Business, gutes Networking mit Branchenkollegen/innen und vor allem viel neues Wissen.

Aber wir alle kennen auch die Nachteile: Die normale Arbeit bleibt während der Konferenztage liegen und gleichzeitig sind nicht wirklich alle Vorträge einschlägig und/oder interessant. Warum also nicht „Conference-Workshifting“?

Was meine ich damit nicht? Dass man im Vortrag sitzt und seine eMails mobil beantwortet. Ein Horrorszenario für alle enthusiastischen Vortragenden.

Vielmehr biete ich folgende selbsterprobte Tipps an:

  • Agenda der Konferenz schon im Vorfeld analysieren und längere Telefonate oder Telefonkonferenzen für den „toten“ Zeitraum einplanen.
  • Arbeitsblöcke festlegen, die man während „schwacher“ Vorträge erledigen will. Oder einfach wiedermal die Inbox aufräumen.
  • Vor der Konferenz WLAN Versorgung erfragen.
  • Vor Ort WLAN Zugang einrichten oder bei entsprechendem Tarif mobile Daten per Mobilfunktbetreiber nutzen.
  • Und jetzt das wichtigste: Eine ruhige Ecke mit Stromanschluß suchen und loslegen. Oft findet sich der ideale Conference-Workshifting Arbeitsplatz bei den Cateringeinrichtungen, die nur in Pausen frequentiert sind, oder in ungenutzten Nebenräumen des Konferenzortes. Auch die Hotellobby nebenan diente mir schon oft als short-time Büro.

So lassen sich Arbeit und Konferenzbesuch optimal verbinden. Ich hoffe, das ist auch ein Anstoß an die Veranstalter auf WLAN und Netzabdeckung zu achten und vermehrt Arbeitsecken für die Conference-Workshifter einzurichten.

Was ist übrigens ein „altruistischer Workshifter“?: Wenn das Konferenz-WLAN wieder zu lahm ist, aber super 3G Abdeckung da ist, öffnet der altruistische Workshifter sein Smartphone für die Kollegen als WLAN Hotspot und ermöglicht so frohes Schaffen für alle: kostenlose Software dazu z.B. von Joikuspot